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Junge Menschen haben Angst Wein zu bestellen

Die Zukunft des Weines liegt, ohne Zweifel, bei den jungen Menschen. Aber, bei ihnen liegt auch die Gegenwart. Wir sehen es in Projekte wie Mala Vida. Sie porträtieren diesen Impuls von Modernität und Innovation, die die jungen Generationen der Branche vermitteln. Ein Beispiel ist diese Initiative des Valencianer Toni Arráez, der geschafft hat der bekannten und alten Bodegas Antonio Arráez (Valencia) ein neues Gesicht in Image und Inhalt zu geben. Das Ziel ist sicherlich Wein zu verkaufen, aber auch, dass der Wein bei der Jugend mit einer Botschaft: Genieß die Freuden des Lebens.

Was ist Mala Vida?

– Toni Arráez: “ Das ist das neue Projekt von Bodegas Arráez. Es ist ein Modernisierungsschritt für unsere Weine als Produkt, Image und die Art sie zu präsentieren. Mein Großvater gründete das Weingut in den 50er Jahren. Mein Vater und ich haben es fortgesetzt. Ich habe Önologie studiert und in andere Weingegenden gearbeitet, wie Ribera del Duero. Vor 6-7 Jahren habe ich die Kellerei übernommen.“

Wie wird ein Weingut verändert, welches Jahrzehntelang mit der selben Philosophie gearbeitet hat?

T. A.: “Am Anfang habe ich beobachtet, zugehört und geschwiegen. Aber vor fünf Jahren haben wir ein neues Projekt gestartet. Als ich ankam, war das Durchschnittsalter der Belegschaft 65. Sie sind nach und nach in Rente gegangen. Wir haben junges Potential eingestellt. Das Personal wurde verdreifacht und das Durchschnittalter beträgt heute 35 Jahre. Wir sind immer noch ein bescheidenes Weingut. Wir finanzieren uns mit unseren Verkäufen und haben viele Ideen um voran zu kommen. An Energie fehlt es auch nicht. Es geht darum gute neue Ideen zu verwirklichen.
Meine Kellerei hat immer preiswerte Weine produziert. Der typische Hauswein Begleiter. Wir erzeugten bis zu 5 Millionen Liter. Als ich kam, lief alles nicht gut, mit dem erschwerenden Umstand der Wirtschaftskrise. Mit meinen Ideen und der großen Erfahrung meines Vaters, haben wir versucht den Plan neues Leben zu geben. Wir untersuchten was die Konkurrenz machte, welche Nischen der Mark anbot und bald merkten wir, dass es kaum Weingüter gab, die an die jungen Konsumenten dachten. Ich sah es in Valencia. Dort bestellte die Jugend automatisch ein Bier. Wir waren überzeugt neue Weine für diesen Sektor zu kreieren und sie zu vermitteln.“

Und haben Sie es erreicht?

– T. A.: “Das Projekt definiert die Idee die wir haben: jungen Menschen den Wein attraktiv zu machen und das Bild der Ernsthaftigkeit des Weines zu mildern. Es ärgert mich sehr, wenn wir essen gehen, zu sehen wie jeder ein Bier bestellt ohne nach der Marke zu fragen und wenn Wein bestellt wird, meine Freunde mir sagen, ich solle es machen, da ich der Einzige sei, der davon etwas verstehe.“

Welche Weine suchen Sie aus, wenn Ihre Freunde Sie bitten?

– T. A.: “Dieselben, die ich machen möchte. Und ich möchte Weine produzieren damit die Leute den Wein, das Essen und die Begleitung genießen. Der Wein muss Teil der Stimmung, des Paares, der Familie oder der Einsamkeit sein, während du ein Buch liest. Der Wein musst der Begleiter sein und nicht der Hauptgang.“
Was fällt Ihnen in der Branche auf?
– T. A.: “Dass die Weine sehr ähnlich sind und dass eine Menge neuer Kellereien ins Leben gerufen werden um noch mehr gleiche Weine zu produzieren. Wir wollen uns von diesem Haufen unterscheiden und etwas Anders machen, für unser Image und unsere Philosophie. Die Weine sollen mehr oder weniger schmecken, und wenn jemand sie probiert, soll man den Unterschied merken.“

Wie wird ein modernes Image aufgebaut?

– T. A.: “ In unserem Falle hatte ich, als ich zurück in den Familienbetrieb kam, den Name schon im Sinne. Das war klar. Dann sprach ich mit Francesca della Croce, einer Freundin. Sie übernahm das Design und wir klügelten den Namen und den Weintyp aus. In nur einer Nacht, vor einer Flasche Wein, hatten wir das Etikett kreiert.“

Welche Ziele haben Sie sich gesetzt?

– T. A: “Wir sind in dem vierten Jahrgang von Mala Vida. Wir haben die Qualität Jahr für Jahr verbessert und praktisch die Produktion verdoppelt. Der Wachstum ist gut durchdacht. Wir wenden uns nicht an irgendeinen Vertrieb, Importeur oder Land. Wir suchen der ideale Importeur, welcher unser Vorhaben versteht und den Wein so verkauft wie wir es wollen.
Wir sind ein Familienbetrieb und wir möchten, dass es so bleibt. Glücklicherweise bezahlte mein Großvater die Kellerei und mein Vater die Renovierungsarbeiten. Aus diesem Grund, gibt den Wein ohne Mehrpreis für zusätzliche Hypotheken Zinsen. Nach und nach, Schritt für Schritt, bauen wir dieses Projekt auf. Wir befinden uns in der Anfangsphase. Seit diesem Jahr produzieren wir hochwertige Weine, sehr spezifische, aus autochthone Trauben, ernsthafte Weine die Mala Vida begleiten sollen. Das ist unser Flaggschiff heute und ich glaube, noch für lange Zeit.“

Was muss sich ändern um jungen Menschen den Wein näher zu bringen?

– T. A.: “ Zu erst ändern was sie zu Hause sehen. Ich habe eine TV Werbung in der Erinnerung: Der Intellektuelle Typ mit Bart und Brille, zu Hause auf einen Ohrensessel sitzend, und mit einen großem Glass in der Hand, der Werbung für irgendeinen Wein macht. Das vermittelt nichts Gutes, vor allem nicht gegenüber diesen anderen Spot: Ein Mann von zwei Frauen umarmt, eine Blondine und eine Dunkelhaarige, befindet sich auf eine Party, steckt die Hand in einen Eiskübel und holt eine Flasche Heineken heraus. Wofür wird sich ein 20 Jähriger entscheiden? Natürlich für das Bier!
Das ist der erste große Fehler: Alle Kellereien haben in die selbe Richtung gearbeitet, sie haben Weine für Super-Experten und Super-Erfahrene, mit 95 Parker Punkte produziert. Bei solchen Weinen, bin nicht einmal ich, in der Lage, eine Flasche leer zu trinken. Auch nicht wenn ich einen „Chuleton“ vor mir hätte. Sie haben diesen Weinen mehr Bedeutung gegeben, als Solche die man leicht trinken und genießen kann.
An zweiter Stelle steht die Bildung. Weder in Schulen und Universitäten noch Behörden, wird über Wein informiert. Ich erinnere mich an eine Antibotellon (Straßentreffen von Jugendlichen, um billige Spirituosen zu trinken) Campagne in Valencia die sich um eine Flasche Wein drehte…Kann mir jemand sagen wie viele Flaschen Wein es in einem Botellon gibt? Man hat junge Leute nicht gelehrt Wein zu trinken und das ist Schuld der Kellereien“

Wo sollte der Anfang und das Ende der Ernsthaftigkeit einer Kellerei sein, um sicher zu stellen, kein unattraktives Bild der Jugend zu vermitteln?

“Ich kann mir, zum Beispiel nicht vorstellen, eine Messe oder Ausstellung in Anzug und Krawatte zu besuchen. Diese Formalitäten ziehen junge Leute nicht an. Das bedeutet nicht, dass wir nicht ernste und zuverlässige Menschen sind, aber innerhalb unserer Philosophie. Es gibt viele junge Leute die so wie ich kleiden und handeln und Reize und Lebensart teilen. Warum sollte man diese Denkweise nicht für den Wein anwenden?“

Was denken die neuen Generationen rund um den Wein?

– T. A.: “Sie sind eingeschüchtert, vor allem wenn es darum geht Einen zu bestellen. Es gibt so viel Paraphernlie um den Wein, dass erschreckt“

Als Sie zu Bodegas Arráez zurück kamen, fing die Wirtschaftskrise an. Wie hat sich das auf die Branche ausgewirkt?

– T. A.: “Die Krise ist gut für uns gewesen. Alle großen Erfindungen entstehen in Krisenzeiten, weil solange es nicht juckt, kratzt man sich nicht. Und jetzt, scheint so, als wenn die Kellereien auf einen guten Weg sind: Auf die Zukunft blickend und Konsumenten orientiert“

Welche Ähnlichkeit finden wir heute in den Weinen der Bodegas Arráez, mit Mala Vida?

– T. A.: “Sie sind sehr süffig, hoch aromatisch und haben eine leichte Komplexität. Wir suchen die Ausgewogenheit. Viel Frucht, eine Spur Süße, leicht zu trinken und dezente Tannine. Wir versuchen, dass bei einen Abendessen, du, nicht eine Flasche trinkst, sondern zwei. Die Weine lassen sich gut trinken und sind für normale Leute gemacht“

Woher kommen diese Weine?

– T. A.: “Wir haben immer mit eigenen Trauben und welche aus der Gegend gearbeitet. Als die Einrichtungen so veraltert waren, haben wir Verträge mit Genossenschaften und Weingüter der Gegend unterschrieben. Wir haben die Produktion überwacht, um danach die Fasslagerung, das Filtern, die Stabilisierung und die Abfüllung abzuwickeln. Wir arbeiten, vor allem, mit Tempranillo und Monastrell, und auch mit kleinen Mengen Malvasia, Verdil oder Cabernet Savignon. Wir haben, sogar als Erster, einen Blanc de Noir mit roten Monastrell hergestellt.“

News aus der Region Valencia (La Comunidad Valenciana)

Das Journal Levante-EMV hat in seine traditionellen Weinseiten, der CALABUIG TINTO JOVEN, als eine der Wein des Monats ausgewählt. Der Wein, aus den besten Trauben von Monastell und Tempranillo gekeltert, transportiert die Aromen unserer Region „Terres dels Alforins“ an den Konsument.

Calabuig, aus der DOP Valencia mit seinen intensiven Aromen, erinnert an rote Früchte, und hat eine leichte Balsamico Note mit feinen Tanninen. Mit dem Namen des jüngsten Weines, Calabuig, möchte Toni Arráez, Winzer und General Manager, seine Mutter ehren.

Mala Vida in Ibérica Restaurants in Großbritannien

Ibérica arbeitet nur mit dem besten und renommiertesten Winzer. Natürlich ohne zu vergessen, die Kultur und Kunst durch ihre Restaurants in London zu fördern. Chef Nacho Manzano beeindruckt die Gäste mit seiner innovativen Art, seiner Erfahrung und seinen grandiosen Lebenslauf.

Er ist im Besitz von 3 Michelins Sterne (2 in seinem berühmten Restaurant Casa Marcial und 1 in den bekannten La Salgar, in Asturien. Seine Restaurants lassen niemand gleichgültig. Seinem Styl treu, sind seine Menüs, pure Kreativität und Geschmack. Manzano garantiert die beste Import Qualität seiner Produkte. Sie werden mit Sorgfalt von spanischen Unternehmen mit internationaler Erfahrung ausgewählt. Unser Weingut liefert die Bestseller-Weine in seine Londoner Restaurants.